Socken im Abo von Blacksocks

Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.
Socken im Abo, ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht dass man mit sowas Geld machen könnte oder dass diese Dienstleistung überhaupt nachgefragt wird. Socken kriegt man schließlich auch in 50% der Supermärkte und bisher ist das auch der Ort wo ich meine Socken herbekomme (abgesehen von Weihnachts- und Geburtstagsgeschenken). Aber ich hab mir von Blacksocks ein paar Sneaker-Socken zum testen kommen lassen und muss sagen dass die Socken von der Qualität her verdammt gut sind. Die Socken sind bequem, verrutschen nicht und Unterseite der Socken ist etwas dicker, was mir gut passt, denn wenn ich Löcher in meinen Socken hab dann ist's eh an der Ferse und nicht am großen Zeh. Gibt's eigentlich eine Statistik dazu wo die meisten Löcher auftreten? Auf jeden Fall mag ich die Socken und werd mich sicher nicht mit nur den einen Sockenpaar das ich jetzt habe zufrieden geben. Es geht bei Blacksocks aber nicht darum gute Socken zu verkaufen (auch wenn es die Verkaufsgespräche ungemein erleichtern dürfte), sondern das Problem der Mangelversorgung mit Socken zu lösen. Das trifft sich mit meinem Problem nicht zu wissen wo ich so gute Socken herkriegt, denn der Supermarkt um die Ecke hat eher miese Socken die entweder bald grau, ausgeleiert oder kaputt sind. Diesem Langzeittest müssen sich die Socken von Blacksocks aber auch erstmal noch stellen. Mein anderes Problem ist dass ich zu viele verschiedene Socken habe, und da bin ich es will halt nicht jedes Socken-Einzelkind mit den anderen Socken zusammen gesehen werden. Bei der Unterwäsche die man bei Blacksocks auch anonnieren kann stellt sich das Problem für mich nicht, da hab ich dann doch lieber Variation. Apropos Variation, ein gemischtes Abo das man frei varieren kann wäre nicht schlecht. Zumindest wäre es meine bevorzugte Wahl nicht drei mal drei Sneaker Socken im Jahr zu kriegen, sondern ein Paar Sneaker und zwei Paar normale Socken pro Lieferung. Noch ein Wort zur Website von Blacksocks: Die ist einfach viel zu grau. Wie eine alte schwarze Socke die man zu oft gewaschen hat.

RePuma

Letztes Wochenende waren wir im Kino, sie wollte unbedingt Mr. Bean anschauen und ich hätt mich über den Wixxer eigentlich mehr gefreut. Anyways, Mr. Bean war ja auch spitze. Aber was vor dem Film passierte war irgendwie auch lustig, es gibt nämlich neue Werbespots von Puma, mit eine nervigen Musik. Anyways kam diese Werbung genau viermal, viermal hintereinander, immer diese nervige Musik. Und dann ein paar Tage später zuhaus, was kommt da in der Fernsehwerbung? Dieser Puma-Spot, dann ein anderer spot und nochmal ein Puma-Spot. Manchmal ist's schon nervig die Werbung…

Wordpress Themes mit Sponsorlink

Bei Small Potato wird mal wieder die Diskussion um Sponsoring für Wordpress Themes aufgewärmt (Teil 1 dazu) und weil ich ja das vor ein paar Wochen selber angefangen hab, trag ich das ganze mal in den deutschsprachigen Raum. Small Potato beschwert sich darüber dass die Sache inzwischen große Ausmaße annimmt und der Großteil der neuen Themes Sponsorenlinks haben. Bei manchen Themes wird sogar derart übertrieben dass drei oder vier Sponsorenlinks enthalten sind. Oder Themes die in verschiedenen Geschmacksrichtungen veröffentlicht werden bei denen nur ein paar Farben verändert wurden. Ganz üble schwarze Schafe sind jene die ein bestehendes Template nehmen (manche portieren auch nur von einem ins andere Softwae-System), es ein wenig verändern und noch einen Sponsorlink dazupacken. Die sind gott-sei-dank wenige aber ich denke mal es werden mehr werden. De facto hat jeder User die Möglichkeit den Sponsorlink wieder zu entfernen und einige werden das auch tun. Leider gibt es aber ein paar Designer die darauf bestehen dass der Link drinnen bleibt, anders als zum Beispiel BloggingPro es machen die das Theme unter CreativeCommons-Lizenz stellen und es dem User damit erlauben den Link zu entfernen. Bei einem wirklich beliebten Theme ist's eh wurscht ob's ein paar weniger sind und bei einem schlechten Theme hat der Sponsor hoffentlich nicht zu viel bezahlt. Einzig Leidtragende in der Causa sind mener Meinung nach die Leute die sich die Mühe machen Themes zu sammeln, zu verlinken und der Öffentlichkeit zu präsentieren. themes.wordpress.net wird seit der großen Öffnung vor ein paar Wochen eh schon stark überschwemmt, genauso weblogtoolscollection.com wo täglich eine Liste mit den neuen Themes rauskommt. Auch die anderen haben's schwer den Überblick zu behalten und damit wird wohl öfters ein gutes Theme eines neuen Designers ganz einfach übersehen was ja sehr schade ist. Wo wird die Sache hinsteuern? Auf jeden Fall mehr Themes (dafür sorg ich selber ja auch), auch für andere Software-Systeme (PHPLD und Proxy-Software zum Beispiel, auch wenn's nichts mit Blogging zu tun hat) und in ein paar Wochen oder Monaten auch ein Preisverfall bei den eher schlechten Themes was dazu führt dass diese noch schlampiger gemacht werden... Ich verfolg die Sache im Forum von Digitalpoint erst seit ein paar Wochen, aber seitdem hat die Zahl der Theme-Sponsor-Auktionen stark zugenommen. Ich glaube also nicht so sehr an diese Geschäftsmodell wie es The Blog Herald tut. Ein möglicher Ausweg? Ich denke mal man wird früher oder später themes.wordpress.net gegen Sponsor-Links abdichten, zumindest eine Beschränkung auf einen Link muss sein. Verhindern kann man sie nicht, notfalls werden die Themes halt komplett verkauft und der Sponsor muss sie selber hosten. Das scheint wohl die Taktik von BloggingPro zu sein. Mein Ausweg? Definitiv nur noch ein paar Themes lang mit Sponsorlink und dann bei gleichem Tempo ohne Sponsorlink. Die Links verkaufe ich dann nur noch für die Theme die auch erfolgreich sind. Es macht sich doch auch viel besser wenn man für ein Theme schon ein Dutzend User in der ersten Woche aufweisen kann und der Sponsor davon ausgehen kann dass sich das so fortsetzt.

25% mehr

Das mit den 25% mehr sagt jetzt nur meinen österreichischen Leser was, für alle anderen die kurze Erklärung dass in Ö ein Mobilfunk-Anbieter mit einem 25% Bonus seine Kundinnen umwirbt. Aber irgendwie nicht auf die besonders gute Art und es wird auch nicht besser find ich: „Weil Frauen mehr zu sagen haben“ lautet der Slogan. Ich will jetzt nicht drüber diskutieren ob der Slogan stimmt (als einer der im Allgemeinen als maulfaul bezeichnet wird sollte ich das wirklich nicht) oder er irgendwie ironisch gemeint ist, sondern ein paar Vorschläge ein die Runde werfen, vielleicht fällt ja jemandem noch ein besserer ein (die Messlatte hängt niedrig).
  • 25% mehr: Weil eine 50% Quote Männer diskriminieren könnte.
  • 25% mehr: Damit er mal was antworten kann
  • 25% mehr: Um auch mal über unwichtiges reden zu können (jaja, nah an der Ironie)
  • 25% mehr: Weil Männer jetzt 25% besser aussehen (Ironie erreicht ;-)

Trigami macht den nächsten Test

Nachdem Remo von Trigami mit dem Ergebnis aus dem ersten Test von bezahlten Blogposts zufrieden scheint geht's in die zweite Runde mit gleich zwei Aufträgen für die Blog-Community: Zm einem noch einmal der DVD-Tauschservice Exsila und die deutsche/österreichische Variante hitflip (Siehe auch deren Blogpost). Die Anmeldung muss man ganz Web 0.1beta als E-Mail schicken, aber ich denk genug Werbetreibende zu finden ist echt wichtiger als eine Web 2.0 Seite zu programmieren. Ich hoffe mal es wird jetzt bei den nächsten bezahlten Posts etwas mehr Technik zur Statistikauswertung verwendet als bisher, zumindest wären genauere Infos doch erwünschenswert, nicht nur für uns Blogger. Ich bin gespannt wie der Ergebnis ohne das "das erste Mal" Echo in der Blogsphere ausfällt. Übrigens hat mich ein Beitrag von Jojo wieder an die Sache mit Linkverkauf im Text erinnert und damit auch an IntelliTXT.

Ich bin keine Pensionsvorsorge

Die Wiener Städtische wirbt derzeit mit diesem Slogan auf Plakaten und mich wundert's dass es in der Blogsphere (jetzt mal abgesehen im Forum des Standard) noch nirgends diskutiert wird. Das Thema hat aber auch kaum Potential zum Aufreger.

Ich muss vorweg sagen dass ich sehr kinderfreundlich bin und auch tolerant genug wenn sich jemand ganz klar gegen Kinder ausspricht. Aber negieren zu wollen dass Kindern sehr wohl eine Altersvorsorge sind, geht mir doch zu weit. Die Gesellschaft scheint sich im Punkt Familie zu radikalisieren. Die eine Seite will die alten Famlienschemata aufbrechen und stellt das Individuum in den Mittelpunkt während die andere Seite so weit gehen will dass Kinder für den Unterhalt ihrer gebrechlichen Eltern den eigenen Besitz herzugeben. Diese Angst will wohl die Wiener Städtische mit ihrer Werbung ansprechen, wahrscheinlich auch noch bei einer Klientel die sowieso keinen Grund zur Angst hätte.

Mit Sexismus für Handys werben?

T-Mobile wirbt in Österreich derzeit für ihren Klax-Tarif mit einem recht sexistischen Spot bei dem ein Kerl mit seinem Fotohandy eine Frau „fernsteuert“. Die Diskussion zum Artikel auf dieStandard.at ist recht umfassend wobei mir dorten das Argument auffiel dass der Kerl als offenbar sexuell verklemmter Typ dargestellt wird. Die Idee ist unter dem Motto „Alles unter Kontrolle“ prinzipiell ganz nett, aber die Umsetzung zu (ist dieses „zu“ diskutabel?) sexistisch geraten. Auf jeden Fall besser als der Scheiß mit dem sie im Radio für Klax werben.

Interessant fände ich den Spot andersrum, also die Frau zieht den Kerl aus. Wobei frau ruhig auf den Ziebel-Klamotten-Style zurückgreifen sollte damit er dann eher nackt dasteht. Die Studien von MediaAnalyser zeigen dass sich Frauen von der Werbung der Telekommunikationsbranche nicht angesprochen fühlen (gut, ist auf Frauen im B2B-Bereich bezogen) und Sex in der Werbung zwar Männer anspricht, man aber im Gegenzug die Frauen verliert. Interessant in den Studien auf dass Frauen bei Models in sexuellem Pose eher (34% bei weiblichen Models und 21% bei männlichen) eine Erniedrigung sehen als wir Männer (14%, 7%). Männer konzentrieren sich auch eher auf die sexuellen Elemente als auf die Produkte, schließlich lesen wir Unterwäschekataloge auch nicht um welche zu kaufen... MediaAnalyzer rät sogar davon ab mit Sex in der Werbung eine Marke aufbauen zu wollen und auch nur für die Bewerbung männlicher Kunden zu verwenden.

„Sex sells“ heißt es, aber ich hab so einen starken Verdacht dass wohl die Werbeagentur von T-Mobile diesen Spruch erfunden hat um sich zu rechtfertigen. Aber auch in Deutschland macht ja die CMA schon seit Jahren negative Schlagzeilen (ganz zu schweigen von einer unheiligen Allianz) und hat sich damit wohl auch ihr eigenes Grab geschaufelt in dass sie die Bauern gern stoßen würden. Bei der CMA fällt auch noch auf dass sie sehr allgemeine Werbung macht, nach dem Motto dass „Made in Germany“ genug Qualitätssiegel ist. Das rächt sich aber bei den Fleichskandalen immer weil dann auch die guten und braven Produzenten Umsatzeinbußen haben. Aber in der Werbung einige wenige Bauern als Qualitätsanführer zu zeigen würde schnell zu Neid führen... Interessant aber der Fall dass die Zwangsabgabe an die CMA fällt und sich regionale Genossenschaften bilden würden die die Werbung übernehmen. Werbetechnisch eine bessere Situation weil man sich dann auch offensiv bekämpfen kann und nicht alle zusammen glücklich sein müssen. Noch ein paars Links zur CMA: kurzer Blogeintrag und die Bauernstimme und ein Nachruf.

Zurück zu den Handys. Man kann die Werbung nämlich auch richtig machen, selbst in Österreich. Drei wirbt mit Christina Stürmer (die ihre Seele für einen Burger an den Teufel verkaufen würde...) und hat damit eine Figur die durch Starmania sehr bekannt und beliebt ist (wer hat Starmania damals gewonnen? Nobody?) und in den Spots meiner Meinung nach sehr real (kein Top-Modell, Identifikationsfigur für junge Frauen) wirkt. Da wurde das Werbebudget eindeutig besser ausgegeben.