Kameras

Meine derzeit noch bescheidene Ausstattung an Gehäusen. Ich kann allein wegen den günstigen Preisen die Konica Autoreflex nur empfehlen, vorallem aber die T3N und die (etwas kleinere T4) sind super. Die TC hat zu wenig Ausstattung (Mehrfachbelichtung fehlt etc.) und verwende ich daher nur als Ersatz. Zukünftige Anschaffungen sind eigentlich nur noch im Mittelformat, am liebsten eine Hasselblad Flexbody (wobei es ja für andere Hasselblad einen Adapter gibt um Tilt/Shift zu haben) um auch mal Tilt/Shift probieren zu können. Tilt/Shift gibt's ja auch für Kleinbild und über Umwege auch für meine Autoreflex, aber wenn dann schon richtig, oder? Weitere Kleinbildkameras werd ich mir wohl nur "nebenbei" zulegen wenn ein interessantes Objektiv dabei ist. Die Systemfrage ist mir generell recht wurscht, für Nikkor-Objektive reicht ganz einfach das Geld nicht und es gibt sehr gute Hexanon-Objektive für alle Zwecke.

Kameras

Konica Autoreflex T3N (in schwarz, Infos buhla.de)
leider defekt, lässt sich weder spannen noch auslösen. Gekauft bei Ebay für 16 Euro, war bei einem 50mm/F1,4 dabei (oder andersrum...)
Konica Autoreflex TC (spätere Version, Infos bula.de)
meine erste AR überhaupt, 20 Euros auf dem Flohmarkt
Konica Autoreflex T4 (Infos bula.de)
Bei Ebay als defekt deklariert aber arbeitet einwandfrei. € 8,50 "teuer". Sieht sehr schäbig aus und bekommt zumindest eine neue Belederung.
Braun Paxette I
Eine kleine Messsucherkamera aus den 1950ern die mich nur 5 (fünf) Euro gekostet hat. Der Zentralverschluss will noch nicht, ist aber eine Frage der Schmierung. Wird dann die Immer-mit-Kamera werden weil's so schön klein ist. Die Kamera hat Wechselobjektive, wenn auch nur begrenzte Auswahl und auch wenn das bei diesem Typ (eigentlich) nur möglich wenn man zwei Schräubchen löst (oder Gewalt anwendet und eine innen gelegene Alunase abbricht...).
Agfa Isolette II
Mein Einstieg ins Mittelformat. Die Isolette ist eine Balgenkamera aus den 50ern, lässt sich schön kompakt zusammenfalten und passt dann auch in die Gesäßtasche (Gürtel nicht vergessen ;-). Das Objektiv ist ein Agfa Apotar 85mm Brennweite und Blenden zwischen 4,5 und 22. Der Verschluss ein Compur Rapid mit Zeiten B, 1, 2, 5, 10, 25, 50, 100, 250 und 500. Der Fukus ging anfangs nur schwer, aber genug drehen reicht. Notfalls kann man ja immer noch die Sperre abschrauben und dann auch den vorderen Teil des Objektivs abschrauben. Erste Probebilder demnächst.

Photographie

Ich kam irgendwie erst spät zur Photographie, fand sie immer recht überflüssig weil ich doch zu sehr der Vergänglichkeit des Moments anhänge und eine Unschärfe in Bezug auf Vergangenes bevorzuge. Aber irgendwann hab ich mir dann doch eine ordentliche Kamera gekauft, eine Minolta DImage 5 (inzwischen sind ihre Nachkommen bei Sony gelandet). Ansich war die DImage 5 keine schlechte (digitale) Kamera die mich gebraucht 400 Euro gekostet hat, Neupreis war mal 1100 Euro und auf dem Gebrauchtmarkt ist sie heute kaum noch was wert. High Tech war sie, mit allen Nachteilen muss ich leider sagen. Die Technik wollte dann nach zwei, drei Jahren nicht mehr. Keine Chance mehr dass die Kamera noch Speicherkarten lesen wollte, Ursache war ein popliger Pin der sich verbogen hatte und den ich nicht mehr gerade biegen konnte weil er doch sehr tief in der Kamera saß. Bei Ebay war sie (als defekt deklariert) noch 80 Euro wert, besser als gar nichts. Mein Einstieg in die Analogtechnik war dann Anfang 2006. Zuerst eine Praktica, für 15 Euro auf dem Flohmarkt gekauft. Die zeigte aber sehr schnell ein typisches Problem, den Spannhebel sollte man halt nicht zurückschnellen lassen. Die Kamera ist immer noch halb zerlegt... Zweiter Versuch war eine Konica, wieder Flohmarkt, 20 Euro. Der Zufall meinte es gut mit mir und bescherte mir eine verdammt gute Kamera die schon immer ein Schattendasein führte aber, wie ich langsam erfuhr, sehr gut ist für den sehr günstigen Preis. Das Zubehör, vor allem natürlich Objektive wuchs recht schnell an. Bei EBay findet man täglich neue Objektive oder Komplettsets bei denen man manchmal ür extrem wenig Geld auch eines der Spitzenobjektive bekommen kann. Man profitiert halt davon dass nicht jeder Verkäufer weiß was er da verkauft und sich nicht viel Mühe für eine Recherche (die ja recht einfach ist wenn man sich www.buhla.de ansieht) macht. Film-Entwicklung, sowohl Schwarz-Weiß als auch Farbe (wer hier saubere Ergebnisse will muss sekundengenau arbeiten oder ins Labor schicken, mir reicht mein Pi-mal-Daumen völlig) und Positiv-Entwicklung auf SW-Papier klappen schon einwandfrei :-) Mittelformat ist mir auch nicht mehr fremd, allerdings nur mit einer einfachen Agfa Ioslette I an der man wirklich alles manuell machen muss. Eine TLR, muss ja keine Hasselblad sein, ist mein nächster Schritt.