Hubis Bogenlampe

Screenshot von bogenlampe.com

Hubi (der lag übrigens noch auf der Geburtsstation damals als ich geboren wurd, später haben wir dann gemeinsam Abitour gemacht) hat sich jetzt bogenlampe.com zugelegt. Bogenlampe ist ein Begriff aus dem Sport (Hubi arbeitet ja für einen Uhrenhersteller der einen zweitklassigen Fußballverein sponsort) und ist irgendwas trickreiches.

Das Wordpress hab ich ihm raufgeknallt, das Layout haben wir in einer halben Stunde durchgeprügelt wobei er oben und unten weiße Balken wollte (IE und Safari sind noch ein klein wenig zickig) was sein Arbeitgeber auch hat (der allerdings mit Flash-Spielerei...). Sieht eigentlich ganz nett aus, oder?

Captchas

Tobbis regt sich über nervige Captchas auf und das bisher bescheuertste was ich gesehen hab war ein GIF mit Text und animiertem Rauschen. Man müsst's durch eine Grafik-Library jagen aber ich wette dass es sehr leicht ist auf ein sauberes Bild zu kommen.

Ich persönlich mag die Bildchen ja schon lange nicht mehr seh aber auf Text-Ebene weit aus mehr Möglichkeiten als bisher genutzt werden. Sprache im allgemeinen bietet genug Variationen und wenn man mehrere Aufgaben kombiniert wird es für den User noch lösbar sein, für den Computer aber immer schwieriger. Ausserdem muss man drauf achten dass man's dem Computer nicht zu leicht macht indem man ein md5 mitliefert sondern sollte zwar die Captchas durchnummerieren ohne Bezug zum Inhalt. Sessions sind hier ein großer Vorteil.

Ich zähl jetzt nur mal ein paar spontane Ideen (also Aufgaben für den User) von denen einige sicher noch nicht umgesetzt sind:

  • Lösche jeden dritten Buchstaben auf dem Wort
  • Füge ein X hinter jeden Buchstaben in diesem Wort
  • Schreibe das Wort X-mal hintereinander
  • Silbentrennung (wäre leicht zu umgehen)
  • Inhaltliche Fragen zum Post, also "Was ist das Thema" oder "Stimmung des Posts". Hier müssen Antworten möglich sein.

Das Plugin mit den inhaltlichen Fragen wird sicher interessant, der Autor (lieber so als automatisch erzeugen lassen) gibt die Antworten selber vor und das sehr individuell. Blogs mit engem Themenbereich müssen hier natürlich etwas genauer werden.

Projekte

Ein paar Projekte die ich in nächster Zeit umsetzen möchte

  • Verbesserte Version des X-Comments Plugins das die referrer selbstständig durchsucht.
  • Eine Cocoa/Objective-C Applikation, wohl ein Spiel mit starkem Audio-Bezug
  • Endlich mal meine Wordpress-Themes veröffentlichen

Pornotube ohne Audio

Da hat ich mich ja letztens so gefreut über Audio-Files bei Pornotube und was stell ich jetzt fest? Gibt's nicht mehr.

Ich find's wirklich schade, es ist schließlich eine seltene Form pornographischen Materials und hat auch seine Stärken (abgesehen mal davon dass es für sehbehinderte die einzige Möglichkeit ist). Ich mein, Telefonsex hält sich ja auch obwohl's nur die interaktive Kompente hat auf die man aber auch leicht verzichten kann.

Zeitschriftenfriedhof 2006

Retromedia halt mal eine (fast vollständige) Liste der Zeitschriften erstellt die 2006 letztmalig erschienen sind.

Ein paar unvermeidliche sind dabei, Verliebt in Berlin, Fußball-WM-Zeugs und Strick-Zeitschriften, aber Sachen wie Yps oder [ple:] sind doch ein Verlust.

Ich bin keine Pensionsvorsorge Teil 2

Zum Thema Kinder als Pensionsvorsorge das ich letztens im Blog hatte Die Presse vor Weihnachten noch einen Artikel dessen Quintessenz ist dass diese Werbung stimmt weil Kinder als Pensionsvorsorge nicht ausreichend sind.

Ich mag mich täuschen, aber die Autorin sieht die Sache in einem zu kleinen Maßstab. Der Trend geht ja seit Jahren hin zum Dreiviertel-Kind (bei den sehr optimistischen 1,69 Kindern pro Frau) und nur durch Einwanderung wird sich die Bevölkerungsgröße langfristig halten. Allerdings wird der Mensch immer älter, im Alter auch immer pflegeintensiver und langfristig führt das dazu dass der Mensch im Laufe seines Lebens mehr soziale Ressourcen verbraucht als er einbringen kann. Zwangzig Jahre am Anfang benötigt er Hilfe, vierzig arbeitet er und nach hinten raus verbraucht der Mensch wieder eine Unmenge an Ressourcen und es wird sicher nicht weniger. Langfristig ist also eine stabile und vorallem altersmäßig ausgeglichene Bevölkerung notwendig um die Sozialgemeinschaft am Leben zu erhalten.

Zusätzlich darf man nicht vergessen dass es zwar eine verpflichtende, allerdings ungenügende, Pensionsvorsorge gibt, aber wenn man sich dorthin bewegt dass die private Pensionsvorsorge ein Muss wird, dann läuft wirklich viel falsch. Altersarmut ist inzwischen ein Thema und mit der Grundsicherung (die so nur ein Anfang ist und ausgeweitet werden muss) will man ja in Österreich auch schon gegensteuern.

Jetzt mal ein kleiner, anderer Ansatz: Wer will mir denn garantieren dass die von der Pensionsvorsorge versprochenen Leistungen auch erbracht werden? Auf einen Zeitraum von dreißig und mehr Jahren ergeben sich schnell einige Risiken. Der Bankrott einer Bank kann von der Regierung leicht abgewehrt werden, aber eine Wirtschaftskriese könnte eine Regierung überfordern vorallem wenn man bedenkt dass die Welt ja immer mehr von Unternehmen geführt wird und weniger von den Regierungen.

Kann sein dass ich bezüglich Risiken noch ein wenig bäuerliche Gene hab, aber es gibt nur zwei Sachen in die ich alle meine Zeit und mein Geld investieren würde, das eine ist Boden und das andere sind Kinder denn die werden ja im Schnitt über 80 Jahre alt.

Abschließend noch zur Verpflichtung, ich werd's von meinen Kindern sicher nicht verlangen wenn sie sich nicht um den alten Herrn kümmern, wird wohl an ihrer Erziehung liegen…

Linklift

Bei Basic Thinking bin ich auf einen Vergleich von Google Adsense und Linkverkäufer gestoßen und weil mein Blog ansich eh nix abwirft (die Seite meiner Mom ist weitaus besser unterwegs!) hab ich jetzt ins Blog mal Werbung von Linklift gepackt (ja, das Logo sieht so stylisch 2.0 aus, anders als Teliad). Ich bin gespannt wieviel für mich rausspringt, eigentlich reichen ein oder zwei Werbende pro Jahr...

Ein potentieller Top-Verdiener: segert.net. Der Kalkulator von Linklift lässt sich zu 120 und mehr hinreißen, für seine Firefox Anleitung gleich mal das Doppelte.

Wo ich schon am testen bin hab ich auch gleich noch Google Analytics angeworfen, wohl nur für ein paar Tage, ich will mal die ganzen Spambots aus den Statistiken haben.

WLAN

So, hab jetzt erfolgreich ein WLAN erweitert, Basis ist ein Belkin Router mit zwei Antennen der sich ins Netz einwählt. Im Stock darüber sollte jetzt auch Internet und weil die Decke extrem gut abschirmt (die Wände dankenswerterweise aber nicht) musste ein Repeater her. Baulich ist die Situation so dass die Decke über dem Router nicht so arg ist weil dass drüber eine Dachterrasse ist und auf der Terrasse kommt das Signal weitaus besser an als in der oberen Wohnung. Am Endgerät ist oben ein einfacher USB-Stick (immer die mit Standfuß kaufen!). Eigentlich hätte ich mir gedacht der gleiche Belkin nochmal aber der User hat dann doch einen Siemens WLAN Repeater 108 angeschleppt der doppelt so teuer ist, ein viertel so groß, nur eine Antenne hat aber für den Zweck weitaus besser geeignet ist. Der Empfang war sogar dermaßen gut dass das Gerät oben jetzt doch nicht ins Freie muss sondern in der Wohnung stehen kann. Es wäre aber kein Gerät von Siemens hätte es nicht ein Problem gegeben. Der Repeater scheint nur die Netze zu verbreiten die im gleichen Channel senden, aber da muss man erstmal drauf kommen. Danach ging's aber einwandfrei, Zeit also für den nächsten Repeater ;-)

Sommerjob, wie's nicht sein sollte.

Über eine alte Karikatur aus der SN (der Zeichner hat übrigens jetzt einne Preis bekommen, aber sicher nicht für diese Zeichnung. Der Preis scheint eher so eine Salzburger Mauschelei zu sein, das übliche halt...)bin ich auf das Forum hier gestoßen in dem sich geprellte Fahrer der diesjährigen Festspiele über die miese Zahlungsmoral der ausführenden Agentur beschweren. Ich find's ehrlich gesagt sehr schlechtes Marketing sich so schlecht den Angestellten über zu verhalten, erst recht bei so einer Nebenjob-Sache wo man als Agentur auch gar nicht genau weiß was für Leute man sich für den Job holt. Nebenbei wird die Agentur auch kaum Chancen haben den Auftrag nächstes Jahr wieder zu bekommen, auch wenn sie vielleicht die Schuld anderswo, bei den wohl auch nicht zahlungsfreudigen Auftragsgebern. Mein Job im Sommer war übrigens als Nachtportier und gut (und vorallem sehr pünktlich) bezahlt.

Selbstgemachtes verkaufen

Für den US-Markt gibt's ja schon länger etsy.com wo man selbstgemachtes und -gebasteltes verkaufen kann. Auf Deutsch hab ich schon vor ein paar Wochen sozeug.de gefunden dass von spreadshirt betrieben wird und heute hab ich auch noch dawanda (nur so nebenbei, Rechtsform ist im Impressum nicht angegeben) gefunden, sonst (noch) nichts.

Die Idee ist super, bei EBay kann man sein selbstgemachtes Zeug zwar auch reinstellen, aber es geht als unter. Bisher ist das Angebot bei beiden Seiten eher für das schöne Geschlecht gedacht, also wird mann wohl selber anfangen müssen coole T-Shirts und Zeug zu entwerfen.

Sprung im Wikimedia Foundraise

Da hätte tecchannel vorher mal nachfragen müssen bevor es schrieb: Unbekannter stiftet 286.800 US-Dollar an Wikipedia

Das Foundraising Team hätte dann nämlich sowas wie We added the anonymous matching donation. antworten können. Auf der deutschsprachigen Mailingliste wird das Thema sponsoring (konkret hatte die Virgin Foundation nicht drauf verzichten wollen ihren Namen genannt zu wissen wenn sie schon die Spenden eines Tages verdoppel) noch bis hin zum Demokratieverständnis diskutiert.

p0rn web2.0

So ganz scheint die Porno-Welt noch nicht im Web 2.0 angekommen zu sein, aber ein paar Seiten gibt's schon, und über porno auf auf dem iPod war letztes Jahr was auf netzkritik.de.

  • porn-a-licious.com: ein del.ico.us für Pornoseiten.
  • Wikipedias Portal Erotik und Pornographie. Andere Wikis gibt's leider nicht, pornowiki.de ist noch Web1.0 und für pornowiki.com hat keiner mehr die Rechnung bezahlt. erotikwiki.com dient einem Österreicher als Linkfarm. An der Wiki-Front tut sich also wieder mal wenig.
  • Pornotube: Das Videoportal hatte ich letztens eh schon mal erwähnt (MSNSearch und Google lieben mich dafür :-)

Weblogs zum Thema gibt's aber schon weitaus mehr, ist aber auch im restlichen Web2.0 so, nur eine kleine Auswahl:

Jahresrückblick

Etwas früh wie ich zugeben muss, aber mein kleiner Jahresrückblick mit einer TOP-Liste:

  • Bestes neues Hobby: Photogrphie
  • Best album: Tomte - Buchstaben über der Stadt
  • Best song: Tomte - Ich sang die ganze Zeit von dir (first heard als ich durch's kalte Salzburg ging, wow)
  • Heimlicher Lieblingssong: Blumfeld - Der Apfelmann
  • Best concert: Tomte im Rockhaus Salzburg
  • Best new musical experience: Spät nachts im Jazzit: Bucovina
  • Best thing missed: Guca
  • Best rap: Kante - Die beste Party der Geschichte
  • Best game: Werwolf (auch bekannt als Mafia)
  • Best club: Jazzit
  • Best Jazz: Jonathan Mauch im Januar 06
  • Best person: Marion
  • Best new programming stuff: Objective-C und Cocoa
  • Best texteditor tested: WriteRoom
  • Most used texteditor: TextWrangler
  • Best blog: NPD Blog
  • Best blog related website: Yigg
  • Most useless shit on web: SnapPreview
  • Best website: Pornotube
  • Best new stuff I can't afford: Hasselblad H2D
  • Wichtigestes Tastenkürzel: -1

Arnaud Delalande: Das Vermächtnis von Mont Saint Michel

Ich les um die Weihnachtszeit öfters mal einen historisch, religiösen Roman und dieses Jahr war es Das Vermächtnis von Mont Saint Michel von Arnaud Delalande. Bei Amazon gibt's gleich drei verschiedene Ausgaben, eine erscheint gar erst Oktober 2007, meine Hardcover-Ausgabe ist gar nicht dabei und ich weiß nicht wer das lustig findet, aber jede Ausgabe ein anderes Titelbild. Soviel zur Corporate Identity für Bücher... Der Titel ist sowieso nicht so super, der fanzösische Orginaltitel bezeichnet nur die Kapelle die im Roman eher erwähnt wird als Mont Saint Michel. Der Zusammenhang wurd mir zumindest etwas spät klar.

Zum Roman, hab schon bessere gelesen und die ganzen anderen Kritiken (gut dass ich die vorher nicht gelesen hab) waren auch nicht begeistert. Die Idee ist ganz gut, ein geheimnisvolles Bild, ein heiliger Leuchter, Kreuzzüge, zwei Kardinäle die sich um die Papst-Nachfolge streiten und dabei den eigentlichen Inhalt des Bildes nicht erkennnen. Aber die Spannung hat mir gefehlt und es gab auch keine besonderen Überraschungen. An der Übersetzung kann's wohl nicht gelegen haben.

Weblinks

Diktatoren und Kabeljau

Die taz verabschiedet sich heute vom Kabeljau der mal wieder unter den zu hohen Fangquoten leiden muss und wohl nicht mehr lange in der Nordsee schwimmen wird. Einer der gar nicht mehr schwimmt, erst recht nicht im Öl ist der Turkmenbashi, Herrscher über alle Turkmenen.

Langsam werden die Dikatoren dieser Welt immer weniger, Saddam Hussein, Pinochet und bei Castro ist der CIA mal wieder gescheitert (auch wenn's offiziell eine Krankheit war). Wessen Schweizer (und Deutsche Bank) Konten werden wohl als nächstes aufgelöst? Gadaffi? Kim Jong Ill? G.W. Bush? Dieter Bohlen? Mein favourite dieses Jahr wäre eigentlich H.H. Strache gewesen, aber dessen Trend und Chart ist dermaßen am Boden dass er wohl eh schon nichts wichtiges mehr tut.

Siehe auch der Cartoon von W.R. Marunde: wolf-ruediger-marunde.de/...

Richtig zusperren

Heut bin ich zufällig über das Wiki des MMA Studiengangs an der FH Salzburg gestoßen. Die Mediawiki (v1.7.1) soll aus irgendwelchen Gründen (werd ich noch erfragen) nicht öffentlich zugänglich sein, aber mir scheint da muss bei Mediawiki noch etwas nachgebessert werden. Warum ein Wiki wenn's eh zugesperrt werden soll ist mir nicht ganz klar, auch nicht warum man sich auf die falsche Technik verlässt.

Richtig zusperren würde bedeuten dass man gleich auf htpasswd setzt. Das wäre zwar vielleicht aufwendiger zum administrieren, aber man könnte wirklich komplett dicht machen und es kämen nicht solche Bilder zum Vorschein. Die Bildbeschreibungsseite wird übrigens ohne den Text dazu dargestellt, das Bild aber sehr wohl. Nach kurzer Bedenkzeit lädt dann die Hauptseite.

Über die Spezial Seiten kann man noch rech viel Informationen rausziehen, die Liste der Kategorien, Bilder, Artikel, Logbücher und das Benutzerverzeichnis. Aber immer noch keine ganzen Artikel? Da kann ich helfen, Spezial:Export liefert alles, aber auch wirklich alles was es gibt! Ein kompletter Mirror dürfte schnell erledigt sein mit Hilfe von PyWikipediaBot.

Was lernen wir daraus? Nur weil eine Software verspricht den Zugang zu regulieren sollte man sich nicht darauf verlassen sondern auch noch andere Methoden in Betracht ziehen bzw. die Software sehr genau (das waren jetzt 15 Minuten) testen.

Update 22. Dez: Das ging ja recht fix mit dem abdichten, aber die Bilder sind immer noch da. Aber Mediawiki (1.8.2) liefert einem auch gleich noch ein unscheinbares img_auth.php mit was den Zweck wohl erfüllen sollte.

kija website

Die Kinder- und Jugendanwaltschaft Salzburg hat derletzt einen Ausschreibung für ein Redesign ihrer Website veröffentlicht. Marion und ich haben auch einen Vorschlag eingereicht, sie ist für die Grafiken zuständig und ich dafür dass es auch im Browser noch so aussieht wie's gedacht war. Ich hatte schon befürchtet keine Antwort mehr zu bekommen auf unseren Vorschlag, aber im Januar dürfen wir unseren Vorschlag richtig vorstellen :-) Bleibt nur zu hoffen dass es nicht allzuviele Mitbewerber sind.

Formulare und Anträge

Da hatte die Titanic vor kurzem ein Amoklauf Ankündigungsformular und dann hat es doch tatsächlich jemand auch ausgefüllt, aber nicht durchgeführt. Man kann wirklich nur davon abraten Formulare zu Spass auszufüllen und damit die Sandräder der deutschen Bürokratie zu stören.

Es gibt auch positives zu vermelden, die Kurt-Beck-Gedächtnis-Stiftung will Bedürftigen helfen und hält hierfür einen Antrag bereit.

Spammer im Anmarsch

So ziemlich jeder Blog-Besitzer wird ein Problem mit Spam-Kommentaren haben, und jetzt weiß ich auch wie die einen finden: Zum Beispiel mit diesem Suchstring den jemand bei Google.ru eingab (ich bin #116 :-): inurl:"/2005/" intext:Leave a Reply site:de

Impact Factor für Weblogs

Bei Helmi gab's derletzt eine Diskussion über Statistik-Tools für Blogs wobei er wohl mir gar nichts zufrieden scheint und auch keine Konkreten Wünsche an die Statistik nennen will. Ich werd mich daher mal einem kleinen Spezialgebiet widmen, dem Impact Factor.

Bei wissenschaftlichen Publikationen und Zeitschriften lässt sich über die Zitate und Referenzen der Impact Factor berechnen der aussagt wie "wichtig" ein Artikel bzw. eine Zeitschrift ist. Es wird die Zahl der Referenzen auf die Artikel einer Zeitschrift eines Jahrgangs durch die Zahl der Artikel dieses Jahrgangs geteilt was zu einem mehr oder weniger hohen IF führt. Der IF ist stark vom Themengebiet abhängig und kann bei den besten medizinischen Zeitschriften bei 30, bei Informatik-Zeitschriften bei nur 5 liegen. Google hat mit seinem Pagerank ein sehr ähnliches Verfahren dass aber auch den IF/Pagerank der verweisenden Seiten berücksichtigt.

Für Weblogs lassen sich Trackbacks, Pingbacks, Referer etc. verwenden wenn man den IF (gewissermaßen einseitig) berechnen will. Auch Diskussionsbeiträge sollte man berücksichtigen und gleich gewichten wie Trackbacks oder Pingsbacks. Eine weitere Eigenschaft von Weblogs sind Kategorien oder Tags die man sehr gut nutzen kann um die Gewichtung eines Verweises auf das Weblogs zu varieren.

Konkret wären also Verweise von einem Blog dass seinem Schwerpunkt auf Windows hat für ein Mac-Blog nicht so wertvoll wie die Verweise von anderen Mac-Blogs. Wenn allerdings das Windows-Blog auf einen Artikel auf dem Mac-Blog verweist der unter "Windows" kategorisiert wurde, dann ist dieser Verweis wertvoller.

Es ist natürlich zu klären ob ein Verweise wertvoller ist wenn er sich in einer geschlossenen Welt bewegt, oder ob Verweise auf ein seltenes Thema in einem Blog besser zu bewerten sind. Ich persönlich tendiere zu ersterem weil z.B. die Kategorie Interna in der nur selten in einem spezialisierten Blog geschrieben wird dennoch oft einen höhere Diskussionsquote erreicht und damit eine nicht zu rechtfertigende Wichtigkeit erhält.

Natürlich bietet das Konzept bis hier noch Möglichkeiten für Betrug, unzählige falsche Blogs nicht auf ein einziges Blog verweisen könnten für eine unfaire, hohe Bewertung des Blogs führen weshalb, in Manier des Pagerank von Google, auch die Relevanz des verweisenden Blogs berücksichtigt werden muss. Eine unbeabsichtigte Verfälschung des IF kann auch geschehen wenn ein Blogger regelmäßig sein Lieblingsblog zitiert. Die Häufung von Verweisen auf ein einzelnes Blog sollte auch auch schlechter gewertet werden.

Ein letzter Punkt ist noch die Beständigkeit. Der Internet an sich ändert sich schnell, Weblogs noch schneller und daher sollten Verweise auf ältere Blogeinträge höher gewertet werden. Auch Verweise von etablierten Blogs müssen besser gewertet werden, selbst wenn sie auch ein frisches Blog verweisen.

Das Konzept im Vergleich zu Technorati, wo nur die Weblinks gezählt werden, ein Fortschritt und mir persönlich ist es lieber wenn keine Community notwendig ist. Das einzig vergleichbare dass ich bisher gefunden habe war Blogdex was aber nicht mehr exisitert (Blog des Autors zu Thema). Wie Google bei seiner Blogsearch die Relevanz berechnet lässt sich nur schwer sagen. Ich denke ich werde das Konzept in der nächsten Zeit mal mit ein paar Dutzend Weblogs testen, wobei der schwerste Part nicht unbedingt die Gewichtung sein wird, sondern die notwendigen Daten zuverlässig zu erhalten. Natürlich ist es auch wichtig einen Algorithmus zu finden der möglichst weit entfernt vom patentierten Pagerank ist.

Der praktische Nutzen der Umsetzung wäre wahrscheinlich kaum mehr als ein Schwanzvergleich, die Suchmöglichkeiten sind bei jeder Blog-Suchmaschine besser, und auch wenn man eine Auflistung nach Thema will dann ist es kaum mehr als eine Variation des bereits vorhandenen.

Wahre Sätze, Ware Schätze

Es ist mal wieder Zeit für Humor jenseits der Scherzgrenze, heute mit wahren Sätzen die man immer sagen darf weil sie immer richtig sind.
  1. Es geht abwärts wenn man vom Berg runterläuft.
  2. Die Rente ist sicher.
  3. Die Revolution kommt.
  4. Vier Wände und ein Dach sind genug für ein Haus, aber unzureichend für ein Lebkuchenhaus.
  5. Wenn etwas hoch, lang, stabil aber recht dünn ist, dann ist's eine Wand.
  6. Wenn #5 auch noch gut schmeckt könnt's eine Lebkuchwand sein.
  7. Ich werde nie einen Nazi an die Wand stellen.
  8. Ich werde nie einen Nazi an die Wand stellen lassen, heute zumindest.
  9. Punk's not dead.
  10. Es ist sicherzustellen dass für das Ereignis #3 genug Element #5 vorhanden sind die nicht die Bedingung #6 erfüllen sowie außerdem die Bedingung #9 erfüllt ist um die Aufgabe #8 zufriedenstellend zu lösen.
  11. Wer mehr als neun Sachen auflistet (sei's in einem Blog oder mit Blitzen auf einer Steintafel) der ist nicht zurechnungsfähig.

Ich bin keine Pensionsvorsorge

Die Wiener Städtische wirbt derzeit mit diesem Slogan auf Plakaten und mich wundert's dass es in der Blogsphere (jetzt mal abgesehen im Forum des Standard) noch nirgends diskutiert wird. Das Thema hat aber auch kaum Potential zum Aufreger.

Ich muss vorweg sagen dass ich sehr kinderfreundlich bin und auch tolerant genug wenn sich jemand ganz klar gegen Kinder ausspricht. Aber negieren zu wollen dass Kindern sehr wohl eine Altersvorsorge sind, geht mir doch zu weit. Die Gesellschaft scheint sich im Punkt Familie zu radikalisieren. Die eine Seite will die alten Famlienschemata aufbrechen und stellt das Individuum in den Mittelpunkt während die andere Seite so weit gehen will dass Kinder für den Unterhalt ihrer gebrechlichen Eltern den eigenen Besitz herzugeben. Diese Angst will wohl die Wiener Städtische mit ihrer Werbung ansprechen, wahrscheinlich auch noch bei einer Klientel die sowieso keinen Grund zur Angst hätte.

Nicer/shorter archive for sidebar

It's just a few lines but should shorten your sidebar dramatically (mine has lost 30+ entries).

<ul>
  <?php wp_get_archives('type=monthly&show_post_count=1&limit='.date('n'); ?>
  <li>
    <a href="<?php echo get_year_link('2005'); ?>">2005</a>,
    <a href="<?php echo get_year_link('2004'); ?>">2004</a>,
    <a href="<?php echo get_year_link('2003'); ?>">2003</a>,
    <a href="<?php echo get_year_link('2002'); ?>">2002</a>,
    <a href="<?php echo get_year_link('2001'); ?>">2001</a>
  </li>
</ul>

Replace <?php wp_get_archives(); ?> in your sidebar.php with the code above and you will see instead of all months only the months of this year plus a list of the years 2001 to 2005. An addition I did was displaying the monthly links for at least the last five months.

Of course one might want to do this list automatically, one way would be to write a plugin that stores a list of years (or quarter-years) in which a post was posted. The plugin could hook in at save_post to generate this list and either overwrite wp_get_archives or write a new function to keep the whole thing out of the sidebar.php. A second way is described on the codex-page about creating an archive which leads to this code:

<?php 
  $months = date('n'); if ($months < 5) $months = 5;
  $years = $wpdb->get_col("SELECT DISTINCT YEAR(post_date) 
FROM $wpdb->posts WHERE post_status = 'publish' ORDER BY post_date DESC");
?>
<ul>
  <?php wp_get_archives('type=monthly&show_post_count=1&limit='.$months); ?>
  <li>
<?php foreach($years as $year) 
  printf('    <a href="%s">%s</a>', get_year_link($year), $year);
?>
  </li>
</ul>

Anspruch von Weblogs?

Gestern musste ich mich mit meiner Liebsten ein wenig drüber streiten ob Weblog-Einträge die Regeln der Grammatik und Rechtschreibung erfordern müssen. Ich persönlich halt nicht viel von Grammatik- und Rechtschreibregeln, sie sind sowieso etwas das einem ständigen Wandel unterworfen, selbst heute noch wo das anglizistische Apostroph in die deutsche Sprache einsickert. Mein eigentliches Problem ist ja eh das Satzende dass bei mir allzuoft in weite Ferne rückt und damit alle verwirrt (inklusive Deutsch-Lehrer, weshalb sonst musste ich die zehnte Klasse wiederholen?).

Zurück zum Anspruch: Es ist mein Blog verdammt nochmal, ich zwing keinen meiner (monatlich) zehn Leser hier zu lesen und es darf jeder wieder zurück zu Google um nach anderen Pornoseiten zu suchen. Ich hab keinen Chefredakteur im Nacken sitzen und keine Redaktionsrichtlinien an die ich mich halten muss. Ich will dass mein Blog inhaltlich korrekt und interessant ist, auf mehr kommt es mir einfach nicht an.

Scheiß auf die Regeln

Spass mit WLAN-Mitessern

Ich werd ja sobald ich hier mal DSL und nicht mehr nur UMTS hab auch ein offenes WLAN einrichten, aber ob ich das nachmache was Pete Stevens so schon demonstriert weiß ich nicht: Upside-Down-Ternet

Mit Sexismus für Handys werben?

T-Mobile wirbt in Österreich derzeit für ihren Klax-Tarif mit einem recht sexistischen Spot bei dem ein Kerl mit seinem Fotohandy eine Frau „fernsteuert“. Die Diskussion zum Artikel auf dieStandard.at ist recht umfassend wobei mir dorten das Argument auffiel dass der Kerl als offenbar sexuell verklemmter Typ dargestellt wird. Die Idee ist unter dem Motto „Alles unter Kontrolle“ prinzipiell ganz nett, aber die Umsetzung zu (ist dieses „zu“ diskutabel?) sexistisch geraten. Auf jeden Fall besser als der Scheiß mit dem sie im Radio für Klax werben.

Interessant fände ich den Spot andersrum, also die Frau zieht den Kerl aus. Wobei frau ruhig auf den Ziebel-Klamotten-Style zurückgreifen sollte damit er dann eher nackt dasteht. Die Studien von MediaAnalyser zeigen dass sich Frauen von der Werbung der Telekommunikationsbranche nicht angesprochen fühlen (gut, ist auf Frauen im B2B-Bereich bezogen) und Sex in der Werbung zwar Männer anspricht, man aber im Gegenzug die Frauen verliert. Interessant in den Studien auf dass Frauen bei Models in sexuellem Pose eher (34% bei weiblichen Models und 21% bei männlichen) eine Erniedrigung sehen als wir Männer (14%, 7%). Männer konzentrieren sich auch eher auf die sexuellen Elemente als auf die Produkte, schließlich lesen wir Unterwäschekataloge auch nicht um welche zu kaufen... MediaAnalyzer rät sogar davon ab mit Sex in der Werbung eine Marke aufbauen zu wollen und auch nur für die Bewerbung männlicher Kunden zu verwenden.

„Sex sells“ heißt es, aber ich hab so einen starken Verdacht dass wohl die Werbeagentur von T-Mobile diesen Spruch erfunden hat um sich zu rechtfertigen. Aber auch in Deutschland macht ja die CMA schon seit Jahren negative Schlagzeilen (ganz zu schweigen von einer unheiligen Allianz) und hat sich damit wohl auch ihr eigenes Grab geschaufelt in dass sie die Bauern gern stoßen würden. Bei der CMA fällt auch noch auf dass sie sehr allgemeine Werbung macht, nach dem Motto dass „Made in Germany“ genug Qualitätssiegel ist. Das rächt sich aber bei den Fleichskandalen immer weil dann auch die guten und braven Produzenten Umsatzeinbußen haben. Aber in der Werbung einige wenige Bauern als Qualitätsanführer zu zeigen würde schnell zu Neid führen... Interessant aber der Fall dass die Zwangsabgabe an die CMA fällt und sich regionale Genossenschaften bilden würden die die Werbung übernehmen. Werbetechnisch eine bessere Situation weil man sich dann auch offensiv bekämpfen kann und nicht alle zusammen glücklich sein müssen. Noch ein paars Links zur CMA: kurzer Blogeintrag und die Bauernstimme und ein Nachruf.

Zurück zu den Handys. Man kann die Werbung nämlich auch richtig machen, selbst in Österreich. Drei wirbt mit Christina Stürmer (die ihre Seele für einen Burger an den Teufel verkaufen würde...) und hat damit eine Figur die durch Starmania sehr bekannt und beliebt ist (wer hat Starmania damals gewonnen? Nobody?) und in den Spots meiner Meinung nach sehr real (kein Top-Modell, Identifikationsfigur für junge Frauen) wirkt. Da wurde das Werbebudget eindeutig besser ausgegeben.

Bug in Safari bei display:table-cell

Heut hab ich mich etwas mit CSS gespielt um eine tabellenartige Struktur zu erzeugen. Der Bequemlichkeit halber hab ich keine Klassen vergeben für die Zeilen und Zellen sondern div und span verwendet und dabei ist mir aufgefallen dass der Safari-Browser das Attribut display offenbar weitervererbt was aber laut Spezifikation nicht geschehen sollte. Besser ist's natürlich für die Zeilen und Zellen eigene Klassen zu vergeben, aber ich bin eher zu faul dafür...

Der Bug zeigt sich derart dass ein weiteres div oder span in den eigentlichen Tabellen-Zellen an der falschen Position landet, nämlich oben statt unten wie im Firefox. Das Ding ist leider auch schwer erkennbar weil z.B. eine border nicht vererbt wird. Also Work-Around also entweder ordentliche Klassennamen vergeben oder wie in meinem Beispiel display bei den untergeordneten Elementen wieder überschreiben.

Beispielcode

<style type="text/css">
  .table          { display: table; }
  .table div      { display: table-row; }
  .table div span { display: table-cell; }
  
  /* für Safari */ 
  .table div div { display: block; }
  .table span span { display: inline; }
</style>

<div class="table">
  <div>
    <span>Zelle A1</span>
    <span>Zelle B1</span>
  </div><div>
    <span>Zelle A2
      <div>Dieses div sollte keine table-cell sein, Safari würde es
        wegen seines Bugs gern oben in der Zelle rendern.</div>
    </span>
    <span>Zelle B2</span>
  </div>
</div>

Torus

Also manchmal überrascht es mich schon was mit JavaScript alles machen kann. Tetris in 3D: Torus

DJ Shantel im Jazzit

Nur noch eine Woche, dann kommt DJ Shantel (erinnert mich daran um ein Foto für die Wikipedia zu bitten) ins Jazzit (siehe http://jazzit.at/programm/detail.php?id=845). Vorband (wenn man so will) sind Binder & Kriegelstein. Ich freu mich schon seit September als ich die Vorankündigung gesehn hab auf diese Nacht. Ich würd übrigens empfehlen früh zu kommen, ab zehn wird man wohl nicht mehr reinkommen ins Jazzit.